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created : 12/18/12, 1:23 AM updated : 12/18/12, 2:34 AM

Aufbau und Entwicklung einer "Selbstregulierungsplattform" - kurz: SRP

Einleitung:
In der Branche der Erneuerbaren Energien (Beispiel) gibt es einige Akteure, die durch betrügerisches Handeln diejenigen an der Umsetzung stören, die den Umbau der Energieversorgung in Deutschland bzw. Europa bzw. der Welt voranbringen wollen. Es wird zu einem grossen Teil Ware per Vorauskasse bezahlt und das Misstrauen durch gemachte Negativerfahrungen bestimmt zu häufig kostentreibend den Ablauf der Handelsaktivitäten.

Annahme:
Eigentlich sollten die "Betrüger", die einzelnen oder mehreren einmal oder wiederholt Geld in Rechnung stellten ohne dafür überhaupt eine Leistung erbracht zu haben, leicht in einem relativ überschaubaren Marktumfeld zu erkennen sein. Sofern denn die Negativerfahrungen des einzelnen für die anderen Marktteilnehmer irgendwie verfügbar gemacht werden könnten - ohne dabei selbst geltendes Recht zu verletzen.

Erste Abwägungen und damit der Beginn eines fortlaufenden "Entwicklungsprozesses":
Zudem ist zu berücksichtigen, dass Personen bzw. Firmen auch absichtlich schlecht gemacht werden könnten und damit die SRP kurzfristig "Störungen" verkraften können muss. Solche "falschen Ankläger" sollten also schnell durch aufmerksame Dritte entlarvt/enttarnt werden können.

Vorgehen:
Um erste Erfahrungen mit einer solchen sich selbsttätig feinjustierenden "Selbstregulierungsplattform" machen zu können, könnte wie folgt begonnen werden:
1) Man wähle eine Branche, z.B. die der Erneuerbaren Energien und grenze diese auf Photovoltaik ein.
2) Man wähle einen Kreis von Marktteilnehmern, z.B. diejenigen, die PV Module verkaufen und kaufen. Dies können Firmen (Hersteller, lagerhaltende Grosshändler, Zwischenhändler, Installationsbetriebe) und Privatpersonen sein.
3) Jetzt gilt es einen Tatbestand versuchshalber zu wählen. Z.B. dass ein "wahrscheinlicher Betrug" vorliegt, wenn
a) eine Vorauskasse geleistet wurde und
b) dafür bis zum "Tag der Anklage" überhaupt keine Leistung erbracht wurde.
3) Dann schreibe man zunächst alle Firmen per Email an und fordere diese auf, die Marktteilnehmer zu benennen, die diesen Tatbestand des zunächst "wahrscheinlichen Betrugs" erfüllt haben.
4) In einer nur diesen Marktteilnehmern einsehbaren Website würde übersichtlich aufgeführt sein:
a) beschuldigte Privatperson oder Firma mit dem oder den Firmenvertretern
b) Tatbestand mit genauer Benennung von Ware, Preis, Zahlungsdatum
c) anklagende Privatperson oder Firma mit dem oder den Firmenvertretern
5) Die Marktteilnehmer verpflichten sich:
a) zur aktiven "Prozessbeteiligung"
b) die "Prozessbedingungen" einzuhalten
c) aktiv weitere Marktteilnehmer aus ihrem Umfeld einzubinden, um die Transparenz des Marktes auf ein Maximum zu bekommen

Ziel:
Der frühestmögliche Schutz der Marktteilnehmer vor Betrügern und damit die permanente Anhebung des für den Handel so wichtigen gegenseitigen Vertrauens und damit die Wohlstandssteigerung für alle.

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